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Mittwoch, 15. September 2010

Product Placement

Sommerzeit ist neben dem obligatorischen Sommerloch auch die Zeit, in der im Kino die sogenannten Sommer-Blockbuster laufen. Die Kino-Filme, die vom Studio aus viel Geld einspielen sollen. Und das nicht nur durch die Zuschauerzahlen, nein mittlerweile kassieren die Filmstudios auch gehörig durch das sogenannte Product Placement ab. Bei dem stellen Firmen ihre Produkte zur Verfügung und zahlen dann auch noch einen Werbekostenzuschuss, damit der Held auch ja mit ihrem Mobiltelefon seine SMS schreibt und den neuesten SUV fährt. Und selbst bei Getränken macht das Ganze nicht halt, denn was wäre James Bond ohne seinen Dom Perignon oder Hitch ohne seinen Grey Goose Martini.

Es kann aber auch ein klein wenig anders sein.
Ab und an will das Studio auch ein bestimmtes Produkt haben, weil es zu Story oder Protagonisten gehört. So auch in der neuen A-Team Verfilmung. Hier sieht man an öfterer Stelle die Jungs einen Mint-Julep trinken. Das ist aber nicht irgendeiner, nein es ist "The Colonel's Choice" eine Eigenkreation von der Watt's-Cocktailbar, die dem Charakter des Colonel Hannibal Smith besonders gut gefiel und er e auch seinem Team nähergebracht hatte, wird auf der DVD dann unter Extra zu sehen sein.

Dieser Julep ist eine vollendete Komposition aus Maker's Mark Whisky, hausgemachter Aprikosenmarmelade, dazu Giffard Apricot du Roussillon, ein klein wenig frischer Zitronensaft, natürlich frischeste Minze und Kardamon-Bitters aus eigener Herstellung.

Dieser fruchtig frische Drink stillte nicht nur stilvoll den Durst von unserem liebsten aller Alpha-Teams, nein er half natürlich auch Hannibal und später Face ihre genialen Pläne auszutüfteln. Denn genau wie die Zutaten eine perfekte Mischung sind, ist es am Ende ja auch immer das Folgende:

"I love it when a plan comes together!"




Montag, 15. Februar 2010

Academia del Ron

Der Cocktailwettbewerb Havana Club Bar Giants schlägt eine neue Richtung ein. Er will sich stärker dem klassischen Bartending widmen . Mit dem Konzept der Academie del Ron bei dem Workshops und Schulungen enthalten sind und am Schluss nicht nur der Drink, sondern auch das Wissen und der Gästekontakt im Vordergrund stehen - was mittlerweile auch der 360° Bartender heißt.
Aber um einen der Plätze in der Academia zu ergattern muss man doch einen Drink kreieren. Aber natürlich nicht irgendeinen, nein es handelt sich um eine Daiquiri-Variation.
Und welchen Rum benutzen wir da?
HAVANA CLUB!


Nun gut hier mein Rezept:

Ron Veritas

5 cl Havana Club 3 anos
2 BL Akazien-Blütenhonig
5 Stk. grüne, kernlose Trauben
2 cl Sauvignon Blanc
3 cl frischer Limettensaft
Limettenzeste

Glas: Cocktailglas
Deko: 2 Trauben mit Honig und Puderzucker in separatem Glas

Zubereitung: 5 cl Havana Club 3 anos ins Boston Glas geben, die 2 BL Honig hinzufügen und kurz rühren, damit sich der Honig auflöst. Dann die Trauben im Rum-Honiggemisch muddeln und letzlich noch den Sauvignon Blanc und den Limettensaft eingießen. Mit Eis gut schütteln und über ein Teesieb in ein vorgekühltes Cockjtailglas abseihen. Für den letzten Touch sprühen wir den Cocktail noch mit einer Limettenzeste ab. Mit dem Dekoglas a part und einem Lächeln servieren wir den Drink.

Mittwoch, 2. September 2009

'Rodeo' Whiskey Sour

Einen Cocktail der Texas Week wollte ich ja noch hier vorstellen und zwar der Bestseller der Aktioskarte, der 'Rodeo' Whiskey Sour.
Ein Variation eines Klassikers, die zu Barbeque Gerichten und dergleichen recht gut passt.
Die Grundidee war etwas scharfes in dem Drink unterzubringen und das wurde mit getrockneten Chilischoten schnell gefunden. Zum süßen wollte ich noch etwas haben was passt und in der Küche bei so manchen Gerichten Verwendung hat in Kombination mit Chili - Honig (z.B.Honig-Chilikruste). Der Bourbon-Whiskey blieb natürlich gleich, aber zur Säure stiegen wir auf frischen Limettensaft um, der hier besser harmonierte. Genauso wie einen kleinen Schuss frischen Orangensaft, der zum Chili und Bourbon gut passte.
Schon hatten wir unseren 'Rodeo' Whiskey Sour, bei dem die Namensfindung danach die Hauptsache war.
Rezept:
6 cl Bourbon Whiskey (bei uns Four Roses)
3 BL Akazien-Blütenhonig
3 cl frischer Limettensaft
1 1/2 getrocknete Chilischoten
2 cl frischer Orangensaft
Erst den Honig ins Boston-Glas geben, dann den Whiskey und dann kurz rühren, bis sich der Honig aufgelöst hat. Dann alle anderen Zutaten pouren und mit Eis kräftig shaken. Per Double-Strain in einen vorgekühlten Tumbler mit 3-4 Eiswürfeln abseihen. Zur Deko reicht ein Sail mit Orange oder Limette, das noch etwas mit Honig benetzt wird.

Eine Andere Möglichkeit hat sich mein Kollege Sascha F. ausgedacht. Den Whiskey schon zu aromatisieren. Und zwar mit Honig, den Chilischoten und Orangenschale. Klappte auch wunderbar, spart bei der Zubereitung auch noch Zeit sieht in der Flasche immer extravagant aus (wurde eine Neue selben Formats genommen nach zweimaligem filtern). Hier kann ich das Rezept leider nicht wiedergeben, Ihr wisst schon altes Familiengeheimnis und so.

Montag, 10. August 2009

Origins: Himbeer-Thymian Smash

Zu allererst möchte ich kurz erwähnen, das dieser Blog nicht zu einem reinen Gin Basil Smash-Blog wird. Aber mit diesem kleinen, schnieken Post greife ich das Thema noch einmal kurz auf.
one year and few weeks earlier (woosh - selber Sound, wie bei Lost)
Herr Meyer schreibt über den Gin Pesto (der vorläufige Name des Populär werdenden Cocktails) und verwies auf die Homepage eines anderen Bloggers mit dem Namen Dr.Bamboo. Dieser schreibt über einen Himbeer-Thymian Smash auf seiner Seite und vor allem darum, das man das Ganze wirklich smashen sollte um den Geschmack aus Früchten und Kräutern rauszubekommen. Heißt: großer Muddler, starkes drücken/ stoßen, vielleicht auch die richtige Technik: runterdrücken mit Drehbewegungen.
http://drbamboo.blogspot.com/2008/07/raaspberry-thyme-smash-or-case-of.html
present time (woosh)
Es ist Himbeer-Zeit, was liegt näher als diesen netten Smash mal selber anzubieten und zu machen. Und da muss man das 'Bon Appetite' - Magazin beglückwünschen. Es ist ein wunderbar harmonischer Cocktail, bei dem der Thymian wirklich das letzte Quäntchen gibt. Er verbindet wunderbar die Aromen von Himbeere und Gin, die durch den Rohrzuckersirup die nötige Süße bekommen und Spritzigkeit und Säureausgleich durch den handgepressten Limettensaft - sehr lecker!
long ago in the past (woosh)
A young Bartender is making a cobbler. But he also throws some mint leaves in the shaker...