Nochmal Werbung in eigener Sache:
Dieses Wochenende findet am Samstag und Sonntag (29-30.8.2009) hier in Ettlingen das Markfest in der historischen Altstadt statt.
Meine Wenigkeit wird auch dabeisein und an einem Stand in der Leopoldstraße, ein umgebautes UPS-Mobil und dort Getränke gegen den Durst anbieten, wie Mojito, der ewige Dauerbrenner die Caipirinha oder Cuba Libre. Dabei auch erfrischendes Pils von Welde und für die Softdrinkers von Fritz Cola etwas. Als besonderes Schmankerl bieten wir dann auch noch 3-4 Rumsorten zum pur genießen an, etwas Nelson's Blood eben.
Wie sagt dann als der Roman: Vorbeikommen lohnt sich oder ist einfach als 'Muss' zu bezeichnen!
Mittwoch, 26. August 2009
Dienstag, 25. August 2009
Batman & Robin - the Granini Warriors
Diesen Samstag so gegen halb zwei Uhr Morgends gab es bei uns in der Watt's Cocktailbar hier im beschaulichen Ettlingen doch wirklich auch mal so einen Vorfall, den man vielleicht eher von anderen Großstädten kennt und ihn mittlerweile Batman und Robin anerkennt.
Nun gut, es fing auch ganz harmlos an, wenn man das mal so sagen darf. Vier illustre Herren kamen rein(gestolpert), die ja schon beim 2ten Ettlinger Halbmarathon mitgemacht haben und deswegen nicht mehr ganz so gut auf den Beinen waren. Erst ne Runde Hoepfner Pils und Hefe, dann wollte der eine (der unumstößliche Anführer der Truppe, der die anderen drei immer wieder für die Leistung lobte) Long Island Ice Teas (immerhin nur halbe, Gott sei's gedankt).
Dann als wir einen Cocktail für einen anderen Tisch machten (Cosmopolitan übrigens), die Frage welchen Saft wir den benutzen.
Ab jetzt gings los:
Warum kein Granini, es sei doch besser, toller usw.
'Wir sind mit unserem Produkt Neu's zufrieden, selbe Qualität, besserer Preis!'
Nach mehreren Minuten weiteres Blablabla:
Aber wir von Granini ..
'Aha, Sie sind von Graníni, wunderbar, sagen Sie es doch gleich, wenn das für was Sie grade eintreten Ihr Arbeitgeber ist.'
Erst mal unverständnis bei dem getrunkenen/ ... Gesprächpartner.
Nach weiterem Gerede hin und her kam das Tasting, und haltet euch jetzt fest:
Den Orangensaft im Sex on the Beach rausschmecken, für absolute Connaisseure. Okay wir hatten keinen Granini da und die Gourmets mussten den Cocktail echt mit Neu's Orangensaft probieren, es schmeckte Ihnen.
Und immer wieder die ach so dumme Frage wieviel wir wollen, um auf Granini umzusteigen, den laber Rhabarber unsere Saftfirma (oder ist es jetzt eine Schubse) sei so schlecht und geht unter ...
Zitat von mir (bevor ich auf den Tisch gehauen habe und Ihnen weiteres gerede verboten habe)
'Leute, wenn Ihr einen Barkeeper anspricht, der was auf sich und seine Cocktails hält, arbeitet er mit frischen Säften, wie Limetten, -Zitronen, -Orangensaft. Was interessieren mich pasteurisierte Säfte? Und wenn Ananassaft oder Cranberrysaft, wenn an ein Markenprodukt hat, ist es eigentlich egal von wem.'
Oder irre ich mich?! Ich Bitte um Antwort.
Auch hier sei es gedankt, dass denen Ihr Taxi gleich darauf kam.
Ein weiterer Grund nur mit frischen Säften, oder nur klassische Cocktails ohne sowas anzubieten?!
Wahrscheinlich!
Oder doch auch noch ein Blindtasting zum Wodka Orange mit 5-10 verschiedenen Orangensäften, wo wirklich später unser Saft vom Feinkost Albrecht das rennen macht?
Nun gut, es fing auch ganz harmlos an, wenn man das mal so sagen darf. Vier illustre Herren kamen rein(gestolpert), die ja schon beim 2ten Ettlinger Halbmarathon mitgemacht haben und deswegen nicht mehr ganz so gut auf den Beinen waren. Erst ne Runde Hoepfner Pils und Hefe, dann wollte der eine (der unumstößliche Anführer der Truppe, der die anderen drei immer wieder für die Leistung lobte) Long Island Ice Teas (immerhin nur halbe, Gott sei's gedankt).
Dann als wir einen Cocktail für einen anderen Tisch machten (Cosmopolitan übrigens), die Frage welchen Saft wir den benutzen.
Ab jetzt gings los:
Warum kein Granini, es sei doch besser, toller usw.
'Wir sind mit unserem Produkt Neu's zufrieden, selbe Qualität, besserer Preis!'
Nach mehreren Minuten weiteres Blablabla:
Aber wir von Granini ..
'Aha, Sie sind von Graníni, wunderbar, sagen Sie es doch gleich, wenn das für was Sie grade eintreten Ihr Arbeitgeber ist.'
Erst mal unverständnis bei dem getrunkenen/ ... Gesprächpartner.
Nach weiterem Gerede hin und her kam das Tasting, und haltet euch jetzt fest:
Den Orangensaft im Sex on the Beach rausschmecken, für absolute Connaisseure. Okay wir hatten keinen Granini da und die Gourmets mussten den Cocktail echt mit Neu's Orangensaft probieren, es schmeckte Ihnen.
Und immer wieder die ach so dumme Frage wieviel wir wollen, um auf Granini umzusteigen, den laber Rhabarber unsere Saftfirma (oder ist es jetzt eine Schubse) sei so schlecht und geht unter ...
Zitat von mir (bevor ich auf den Tisch gehauen habe und Ihnen weiteres gerede verboten habe)
'Leute, wenn Ihr einen Barkeeper anspricht, der was auf sich und seine Cocktails hält, arbeitet er mit frischen Säften, wie Limetten, -Zitronen, -Orangensaft. Was interessieren mich pasteurisierte Säfte? Und wenn Ananassaft oder Cranberrysaft, wenn an ein Markenprodukt hat, ist es eigentlich egal von wem.'
Oder irre ich mich?! Ich Bitte um Antwort.
Auch hier sei es gedankt, dass denen Ihr Taxi gleich darauf kam.
Ein weiterer Grund nur mit frischen Säften, oder nur klassische Cocktails ohne sowas anzubieten?!
Wahrscheinlich!
Oder doch auch noch ein Blindtasting zum Wodka Orange mit 5-10 verschiedenen Orangensäften, wo wirklich später unser Saft vom Feinkost Albrecht das rennen macht?
Dienstag, 18. August 2009
Texas Weeks
Dieser Post kommt jetzt einen Tag verspätet, aber ich hatte ja frei.
Aber das muss ich noch in fast eigener Sache loswerden.
Vom 16.08 - 30.08.2009 sind die TEXAS WEEKS im Watt's
2 Wochen lang tolle Gerichte vom BBQ-Grill in unserem Biergarten und aus der WaTT`s Küche, dazu das Special Spare Ribs "SATT", essen soviel Sie können für 11,80€.
Und passend dazu gibt es sommerlich erfrischende Whiskey-Drinks von mir aus der Cocktailbar.
Den einen, vielleicht auch anderen werde ich noch näher vorstellen.
Vorbeikommen lohnt sich, mal wieder!
www.watts.de
[Es heißt ja in letzter Zeit immer wieder, wenn jemand Werbung für etwas macht, in welcher Beziehung er zu dem Produkt oder dergleichen steht, damit die Sache Transparenz ist.
Da ich im Watt's der Chefbarkeeper bin, sei mir Werbung für meinen Betrieb und meine Bar und mich selbst gestattet.]
Aber das muss ich noch in fast eigener Sache loswerden.
Vom 16.08 - 30.08.2009 sind die TEXAS WEEKS im Watt's
2 Wochen lang tolle Gerichte vom BBQ-Grill in unserem Biergarten und aus der WaTT`s Küche, dazu das Special Spare Ribs "SATT", essen soviel Sie können für 11,80€.
Und passend dazu gibt es sommerlich erfrischende Whiskey-Drinks von mir aus der Cocktailbar.
Den einen, vielleicht auch anderen werde ich noch näher vorstellen.
Vorbeikommen lohnt sich, mal wieder!
www.watts.de
[Es heißt ja in letzter Zeit immer wieder, wenn jemand Werbung für etwas macht, in welcher Beziehung er zu dem Produkt oder dergleichen steht, damit die Sache Transparenz ist.
Da ich im Watt's der Chefbarkeeper bin, sei mir Werbung für meinen Betrieb und meine Bar und mich selbst gestattet.]
Sonntag, 16. August 2009
Virtous!?!
Vor längerer Zeit hat das 'Trinklaune' Blog das Carl Mertens 'Handbuch für Mixer" vorgestellt.
http://trinklaune.de/2009/04/05/ein-handbuch-fur-flussig-virtuosen/
Ich hab das selber noch nicht gelesen, fand aber die Zitate genial, allen voran natürlich dieses hier, welches ich inzwischen gerne zum Besten gebe:
"Der Schüttelbecher ist das Instrument des Virtuosen,
dessen Kunst sich in der Poesie des Trankes zeigt."
Wenn man diesen Spruch benutzt, bezeichnet man sich selber als Virtuose. Ziemlich anmaßend, nicht wahr?! Aber warum nicht, solange es vielleicht wirklich zutrifft. Also, was genau ist denn eigentlich ein Virtuose?
Nehmen wir am besten den entsprechenden Wikipedia-Artikel zur Erklärung:
Virtuose
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Virtuos)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ein Virtuose ist jemand, der eine bestimmte Fähigkeit bis zur Perfektion oder mit Hilfe einer besonderen Technik beherrscht. Das Wort gelangte vom Lateinischen (virtus = Tugend) über das Italienische (virtuoso = fähig) ins Deutsche und bezeichnet allgemein eine besondere Geschicklichkeit und Fertigkeit im Ausführen bestimmter Tätigkeiten. In erster Linie wurde der Begriff für großartige Musiker und Sänger verwendet. Paganini war ein Virtuose auf der Geige, Liszt und Chopin am Klavier. Als heutige Virtuosen an der klassischen Gitarre seien beispielhaft Dominic Frasca oder die Musiker um Pepe Romero genannt. Bei der Viola da gamba ist es für viele der katalanische Gambist Jordi Savall.
In der populären Musik wird ein hohes spiel- und gesangstechnisches Niveau vor allem im Jazz, Progressive Rock und im Hard Rock/Metal-Bereich geschätzt, siehe auch Shredding.
In der jüngeren Sprachentwicklung wurde die Bezeichnung von der Musik auf vielfältige andere Lebens- und Arbeitsbereiche übertragen: Man kann von „virtuosen Köchen“ ebenso sprechen wie von „Virtuosen an der Computertastatur“. Ein Virtuose hat seine Fähigkeiten bis zur Meisterschaft entwickelt und steht damit im Gegensatz zum bloßen Dilettanten.
Musik wird zumeist als virtuos bezeichnet, wenn sie hohe Anforderungen an die technischen Fähigkeiten des Spielers stellt, z. B. hohes Spieltempo, schwierige Akkorde, große Sprünge, volles Ausnutzen des Tonumfanges.
Der Begriff „virtuos“ wird je nach Zusammenhang auch abwertend verwendet, beispielsweise um eine musikalische Aufführungspraxis zu beschreiben, bei der vor allem die technischen Fähigkeiten des Spielers zur Schau gestellt werden, die musikalische Qualität jedoch nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Also kann man den Begriff auch an der Bar benutzen und einen Barkeeper als virtuos bezeichnen, wenn er technisch ausgereift arbeitet und hier Fähigkeiten zeigt, die Meisterlich sind. Z.B. mit einer Hand shaken und mit der anderen strainen. Oder sich mit Gästen unterhalten, während man zwei Cocktails jiggert und den einen rührt. Auch natürlich das zelebrieren von Cocktails kann ziemlich virtuos ausfallen, wenn man noch eine Orangenzeste flambiert oder dergleichen.
Das wichtigste natürlich sollte bei jedem Barkeeper, Mixologen oder eben Virtuosen immer noch der Gast sein. Denn hier kann man die Frage was war zuerst da "Das Ei oder das Huhn" klarer beantworten. Erst ist der Gast da, dann der Cocktail, den er bestellt.
http://trinklaune.de/2009/04/05/ein-handbuch-fur-flussig-virtuosen/
Ich hab das selber noch nicht gelesen, fand aber die Zitate genial, allen voran natürlich dieses hier, welches ich inzwischen gerne zum Besten gebe:
"Der Schüttelbecher ist das Instrument des Virtuosen,
dessen Kunst sich in der Poesie des Trankes zeigt."
Wenn man diesen Spruch benutzt, bezeichnet man sich selber als Virtuose. Ziemlich anmaßend, nicht wahr?! Aber warum nicht, solange es vielleicht wirklich zutrifft. Also, was genau ist denn eigentlich ein Virtuose?
Nehmen wir am besten den entsprechenden Wikipedia-Artikel zur Erklärung:
Virtuose
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Virtuos)
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Ein Virtuose ist jemand, der eine bestimmte Fähigkeit bis zur Perfektion oder mit Hilfe einer besonderen Technik beherrscht. Das Wort gelangte vom Lateinischen (virtus = Tugend) über das Italienische (virtuoso = fähig) ins Deutsche und bezeichnet allgemein eine besondere Geschicklichkeit und Fertigkeit im Ausführen bestimmter Tätigkeiten. In erster Linie wurde der Begriff für großartige Musiker und Sänger verwendet. Paganini war ein Virtuose auf der Geige, Liszt und Chopin am Klavier. Als heutige Virtuosen an der klassischen Gitarre seien beispielhaft Dominic Frasca oder die Musiker um Pepe Romero genannt. Bei der Viola da gamba ist es für viele der katalanische Gambist Jordi Savall.
In der populären Musik wird ein hohes spiel- und gesangstechnisches Niveau vor allem im Jazz, Progressive Rock und im Hard Rock/Metal-Bereich geschätzt, siehe auch Shredding.
In der jüngeren Sprachentwicklung wurde die Bezeichnung von der Musik auf vielfältige andere Lebens- und Arbeitsbereiche übertragen: Man kann von „virtuosen Köchen“ ebenso sprechen wie von „Virtuosen an der Computertastatur“. Ein Virtuose hat seine Fähigkeiten bis zur Meisterschaft entwickelt und steht damit im Gegensatz zum bloßen Dilettanten.
Musik wird zumeist als virtuos bezeichnet, wenn sie hohe Anforderungen an die technischen Fähigkeiten des Spielers stellt, z. B. hohes Spieltempo, schwierige Akkorde, große Sprünge, volles Ausnutzen des Tonumfanges.
Der Begriff „virtuos“ wird je nach Zusammenhang auch abwertend verwendet, beispielsweise um eine musikalische Aufführungspraxis zu beschreiben, bei der vor allem die technischen Fähigkeiten des Spielers zur Schau gestellt werden, die musikalische Qualität jedoch nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Also kann man den Begriff auch an der Bar benutzen und einen Barkeeper als virtuos bezeichnen, wenn er technisch ausgereift arbeitet und hier Fähigkeiten zeigt, die Meisterlich sind. Z.B. mit einer Hand shaken und mit der anderen strainen. Oder sich mit Gästen unterhalten, während man zwei Cocktails jiggert und den einen rührt. Auch natürlich das zelebrieren von Cocktails kann ziemlich virtuos ausfallen, wenn man noch eine Orangenzeste flambiert oder dergleichen.
Das wichtigste natürlich sollte bei jedem Barkeeper, Mixologen oder eben Virtuosen immer noch der Gast sein. Denn hier kann man die Frage was war zuerst da "Das Ei oder das Huhn" klarer beantworten. Erst ist der Gast da, dann der Cocktail, den er bestellt.
Montag, 10. August 2009
Origins: Himbeer-Thymian Smash
Zu allererst möchte ich kurz erwähnen, das dieser Blog nicht zu einem reinen Gin Basil Smash-Blog wird. Aber mit diesem kleinen, schnieken Post greife ich das Thema noch einmal kurz auf.
one year and few weeks earlier (woosh - selber Sound, wie bei Lost)
Herr Meyer schreibt über den Gin Pesto (der vorläufige Name des Populär werdenden Cocktails) und verwies auf die Homepage eines anderen Bloggers mit dem Namen Dr.Bamboo. Dieser schreibt über einen Himbeer-Thymian Smash auf seiner Seite und vor allem darum, das man das Ganze wirklich smashen sollte um den Geschmack aus Früchten und Kräutern rauszubekommen. Heißt: großer Muddler, starkes drücken/ stoßen, vielleicht auch die richtige Technik: runterdrücken mit Drehbewegungen.
http://drbamboo.blogspot.com/2008/07/raaspberry-thyme-smash-or-case-of.html
present time (woosh)
Es ist Himbeer-Zeit, was liegt näher als diesen netten Smash mal selber anzubieten und zu machen. Und da muss man das 'Bon Appetite' - Magazin beglückwünschen. Es ist ein wunderbar harmonischer Cocktail, bei dem der Thymian wirklich das letzte Quäntchen gibt. Er verbindet wunderbar die Aromen von Himbeere und Gin, die durch den Rohrzuckersirup die nötige Süße bekommen und Spritzigkeit und Säureausgleich durch den handgepressten Limettensaft - sehr lecker!
long ago in the past (woosh)
A young Bartender is making a cobbler. But he also throws some mint leaves in the shaker...
one year and few weeks earlier (woosh - selber Sound, wie bei Lost)
Herr Meyer schreibt über den Gin Pesto (der vorläufige Name des Populär werdenden Cocktails) und verwies auf die Homepage eines anderen Bloggers mit dem Namen Dr.Bamboo. Dieser schreibt über einen Himbeer-Thymian Smash auf seiner Seite und vor allem darum, das man das Ganze wirklich smashen sollte um den Geschmack aus Früchten und Kräutern rauszubekommen. Heißt: großer Muddler, starkes drücken/ stoßen, vielleicht auch die richtige Technik: runterdrücken mit Drehbewegungen.
http://drbamboo.blogspot.com/2008/07/raaspberry-thyme-smash-or-case-of.html
present time (woosh)
Es ist Himbeer-Zeit, was liegt näher als diesen netten Smash mal selber anzubieten und zu machen. Und da muss man das 'Bon Appetite' - Magazin beglückwünschen. Es ist ein wunderbar harmonischer Cocktail, bei dem der Thymian wirklich das letzte Quäntchen gibt. Er verbindet wunderbar die Aromen von Himbeere und Gin, die durch den Rohrzuckersirup die nötige Süße bekommen und Spritzigkeit und Säureausgleich durch den handgepressten Limettensaft - sehr lecker!
long ago in the past (woosh)
A young Bartender is making a cobbler. But he also throws some mint leaves in the shaker...
Labels:
Cocktails,
Cuisine Style,
Gin; Gin Basil Smash
Montag, 27. Juli 2009
Gin Basil Smash Royal
Champagnercocktails?! Ja es gibt sie wirklich und zwar schon seit einer langen Zeit. Einige Barkeeper kamen wirklich auf die Idee den bekanntesten, teuersten aller Schaumweine in Mixgetränke einzubauen. Obwohl Champagner doch an sich schon perfekt ist und es nicht nötig hat mit anderen Zutaten im Geschmack verändert zu werden.
Aber es ging ja schon mit Zuckerwürfel und Aromatic Bitters los und bis zum Seelbach Cocktail und French 75 war es dann auch nicht mehr weit. Da einen Smash mit Champagner aufzugießen ist gar nicht mal so abwegig wie man denken mag, eher dekadent könnte man vermuten.
Es funktioniert geschmacklich, optisch und ist doch einfach Trendy.
Hier das Rezept:
2 cl Tanqueray Ten Gin (still, a quality gin)
1 cl frischer Limettensaft
0,75 cl Rohrzuckersirup
7-8 Blatt Basilikum
Champagner
Vorgehensweise: dieselbe wie beim normalen Gin Basil Smash, muddlen, shaken und fine-strainen, diesmall in ein vorgekühlten Champagner-Kelch. Dann also mit Champagner aufgegossen (in dem Fall Veuve Cliquot) und ein Basilikum-Blatt als Garnitur ins Glas gegeben.
Und fertig ist der Gin Basil Smash Royal
(Den muss man sich mal mit rotem Basilikum vorstellen)
Labels:
Champagner,
Gin; Gin Basil Smash,
Trend,
Watt's
Mittwoch, 22. Juli 2009
Blue Monday
Wir im Watt's haben sehr oft Firmen zu Gast, zum Tagungsessen oder auch zu Feiern. Der neueste Trend bei Feiern ist anscheinend, dass die Firma einen Cocktail haben möchte, der in den Farben des Logos ist.
Wunderbar, in der großen weiten Welt der Sirupe und Liköre müsste sich ja auch immer etwas finden lassen.
Vor einem Monat dann der Wunsch "Blau, Alkoholfrei!" für den Empfang - Sehr schön, fallen alle Liköre weg und alles blauen Sirupe ergeben mit Saft eher grün. Am Ende entschied ich mich für eine Limonaden-Variante mit Blue-Curacao-Sirup, Zitronensaft, Vanillesirup, frischer Minze und Soda. Die andere Farbe des Logos war übrigens Orange - wäre wesentlich mehr machbar gewesen.
Nun gut nun hatten wir am Montag die nächste Firma zu Gast, die einen eigenen Cocktail haben wollte. "Blau und weiß" (nein wir reden nicht von Bayern), immerhin mit Alkohol, also kein Problem etwas zu finden, das zu den Vorgaben passt. Im Difford's Guide #8 geblättert und schon gefunden, den Cocktail Blue Monday - blau und der Name erst, wenn die Firma am Montag da ist. Dann einfach noch angeschlagene Sahne oben drauf geschichtet, wie beim White Russian und schon hatte man einen schönen Signature Drink für das 10 Jährige, getreu dem Motto "Erst ist der Cocktail blau, dann der Gast."
4 cl Vodka
2 cl Bols Blue Curacao
1 cl Cointreau
1 cl Noilly Prat
2 Dashes Orange Bitters
Glas: Tumbler
Shaked and Strain
Angeschlagene Sahne geschichtet
Bei einer anderen Feier derselben Firma, bei der der Homepage-Launch gefeiert wurde, bot der Cocktailcaterer Ihnen den HWA-Web an mit folgendem Inhalt: Vodka, Bols Blue Curacao, Kokossirup, Sahne, Orangensaft, Ananassaft
Erinnert mich doch stark an den Swimming-Pool. So kann man es halt auch machen, aber fies wenn man dann sagt, dass der Cocktail extra für die Firma und das Event kreiert wurde.
Donnerstag, 16. Juli 2009
Ich hätt gern ...!
Im vorigen Post hatte ich ja das letzte Wochenende etwas zusammen gefasst. Da habe ich ja auch erwähnt, dass nicht jeder einen Gin Basil Smash bestellte, weil vielen es doch zu fremd war, oder in dem Moment nicht das richtige. Und man muss ehrlich sein, dass die Empfehlung, die wir oder du an diesem Abend hast noch so gut, abgefahren, kreativ oder einfach brilliant sein kann, es ist nur eine Empfehlung. Viele wissen doch schon längst was sie trinken wollen, wenn sie aus dem Haus gehen oder die Bar betreten:
"Ich hätte gerne ein Pils."
"Sehr gerne klein 0,3 oder Groß 0,4?"
"Klein, was haben sie für Pils?"
"Das Sortiment von Höpfner."
"Ah, sehr schön."
Ganz ehrlich, der Herr kannte zu dem Zeitpunkt die Brauerei Höpfner nicht im geringsten, aber wußte, was er wollte. Denn was man will bekommt man bei uns auch, sofern ich es machen kann, von den Zutaten und dergleichen (etwas mit frischen Früchten z.B. nur wenn sie Saison haben, im Winter nie eine Erdbeer-Margarita).
Aber (jetzt kommts), was wenn die Gäste Getränke bestellen, die so eigentlich nicht existieren:
"Eine Caipi" (das ich hätte gerne oder sonstige Höpflichkeitsflosken werden gleich weggelassen)
"Eine Caipirinha, aber gerne"
das sehr gerne wird komischerweise auch umgewandelt, aber der Cocktail mit ganzem Namen wiederholt, man will ja sicher gehen, ob wirklich die Caipirinha gemeint ist und nicht irgendetwas anderes, das der Gast gerne als Caipi abkürzt, könnte ja alles mögliche sein.
Denn wir bestellen unser Rumpsteak auch nicht mit dem Satz:
"Ein Rump bitte!"
oder
"Ein Schweizer!"
Was den bitte, war meine Frage vor kurzem zur Servicekraft, einen Schweizer Wurstsalat oder einen Schweizer Flammkuchen. Man sollte die Sachen bitte bei ihrem ganzen richtigen Namen nennen, denn meiner Meinung haben sie es verdient, insbesonder Namen von Getränken oder Speisen, die eine Übersetzung haben, wie bei der Caipirinha "die Bäuerin" oder der Pina Colada "gesiebte Ananas".
Auch wenn wir einen der absoluten Standarts bestellen, sollten wir es doch etwas genauer versuchen, da "ein Martini" mehr als nur der Wermut sein kann. Nichtsdestotrotz liegt es auch am Service da immer nachzufragen, weil wird doch keine Fehler oder Stornos machen wolle.
Doch abschließend möchte ich propagieren, das bestellte beim Namen zu nennen und zwar beim Ganzen, um alles einfacher zu machen und auch dem Gericht oder Getränkt zu huldigen.
"Ich hätte gerne ein Pils."
"Sehr gerne klein 0,3 oder Groß 0,4?"
"Klein, was haben sie für Pils?"
"Das Sortiment von Höpfner."
"Ah, sehr schön."
Ganz ehrlich, der Herr kannte zu dem Zeitpunkt die Brauerei Höpfner nicht im geringsten, aber wußte, was er wollte. Denn was man will bekommt man bei uns auch, sofern ich es machen kann, von den Zutaten und dergleichen (etwas mit frischen Früchten z.B. nur wenn sie Saison haben, im Winter nie eine Erdbeer-Margarita).
Aber (jetzt kommts), was wenn die Gäste Getränke bestellen, die so eigentlich nicht existieren:
"Eine Caipi" (das ich hätte gerne oder sonstige Höpflichkeitsflosken werden gleich weggelassen)
"Eine Caipirinha, aber gerne"
das sehr gerne wird komischerweise auch umgewandelt, aber der Cocktail mit ganzem Namen wiederholt, man will ja sicher gehen, ob wirklich die Caipirinha gemeint ist und nicht irgendetwas anderes, das der Gast gerne als Caipi abkürzt, könnte ja alles mögliche sein.
Denn wir bestellen unser Rumpsteak auch nicht mit dem Satz:
"Ein Rump bitte!"
oder
"Ein Schweizer!"
Was den bitte, war meine Frage vor kurzem zur Servicekraft, einen Schweizer Wurstsalat oder einen Schweizer Flammkuchen. Man sollte die Sachen bitte bei ihrem ganzen richtigen Namen nennen, denn meiner Meinung haben sie es verdient, insbesonder Namen von Getränken oder Speisen, die eine Übersetzung haben, wie bei der Caipirinha "die Bäuerin" oder der Pina Colada "gesiebte Ananas".
Auch wenn wir einen der absoluten Standarts bestellen, sollten wir es doch etwas genauer versuchen, da "ein Martini" mehr als nur der Wermut sein kann. Nichtsdestotrotz liegt es auch am Service da immer nachzufragen, weil wird doch keine Fehler oder Stornos machen wolle.
Doch abschließend möchte ich propagieren, das bestellte beim Namen zu nennen und zwar beim Ganzen, um alles einfacher zu machen und auch dem Gericht oder Getränkt zu huldigen.
Montag, 13. Juli 2009
Basil Smash Wochenende
Die schlechte Nachricht zum Anfang, ich habe über meinen Obst-Fachhändler leider doch keinen roten Basilikum bekommen und konnte deshalb nur die klassische Version in grüner Farbe anbieten.
Das gößte Problem beim anbieten, ist ohnehin weiterhin, das der Großteil unserer Gäste noch an Cocktails dieser Art rangeführt werden muss, getreu dem Spruch "Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!" Wer Zutaten hört, die er nicht kennt, oder sich nicht in einem Getränk vorstellen kann ist skeptisch. Einige vertrauen dann dem Barkeeper, weil er sie bisher ja auch nicht enttäuscht hat. Andere wollen, aber können innerlich doch nicht und bestellen doch etwas anderes oder eben wollten einfach eine Pina Colada oder dergleichen. Und wenn jemand einen Alkoholfreien Cocktail bestellen will, weil er oder sie noch fahren muss klappt es mit der Empfehlung auch nicht so ganz.
Den Gin Basil Smash als Sektcocktail-Version: vom Verhältnis weniger wurde in ein Sektglas gesteckt und dann kostengünstig und Trendgerecht mit Prosecco aufgegossen, wobei man natürlich auch Champagner oder Crèmant nehmen könnte, was wesentlich reizvoller wäre, aber auch teuerer, wird demnächst ein Rezept nachgereicht.
Resümierend bin ich aber soweit zufrieden mit dem Wochenende und der Aktionscocktail ging letzlich doch öfters über die Tresen als so manch anderer.
Was könnte man noch dazu schreiben? Natürlich das Rezept, das ich benutze:
6 cl Gin (Tanqueray Ten, a quality gin some would say in Hamburg, in Ettlingen they don't know him so well)
3 cl frischer Limettensaft
2 cl Zuckersirup (weißes Rohrzuckersirup, falls jemand vom Labor frägt)
2-3 Stängel Basilikum
Vorgehensweise: Limettensaft und Zuckersirup werden in den Glaspart des Boston Shakers eingeschenkt und der Basilikum dazu gegeben. Dann wird der Basilikum gut gestoßen/ gemuddelt oder einfach gesmasht, daher der Name. Dann gebe man noch den Gin dazu, Eiswürfel und Shaked das Ganze für 10 Sekunden. Man seiht dann mit über ein Teesieb in ein vorgekühltes Tumblerglas mit frischen Eiswürfeln ab und geben noch etwas Basilikum, ein Kopf oder zwei, drei Blätter mit ins Glas, damit der Duft auch in der Nase liegt.
Im Originalrezept des Smashes wird Zitronensaft verwendet, der in Form von Zitronenwedges mit den Kräutern und dem Sirup gemuddelt werden um den Saft zu bekommen. Da jede Zitrone, Limette immer einen unterschiedlichen Saftanteil hat ist das pressen mit Limettenzange wohl die sicherste Methode um die Balance zu wahren.
Montag, 6. Juli 2009
Gin Red Basil Smash
Die rotblättrige Basilikumsorte "Opal" ist bestellt, also dann:
Praktisch zum einjährigen Jubiläum des Gin Smash auf dem Bitters Blog gibt es am Freitag und Samstag (10/11.07.2009) exklusiv den Gin Red Basil Smash in der Watt's Cocktailbar!
Vorbeikommen lohnt sich, auch zum Essen, deswegen gibt des noch die Adresse:
Watt's Brasserie & Cocktailbar
Pforzheimer Straße 67
76275 Ettlingen
07243-7142000
Es ist natürlich schon von diesem Wochenende die Rede!
Praktisch zum einjährigen Jubiläum des Gin Smash auf dem Bitters Blog gibt es am Freitag und Samstag (10/11.07.2009) exklusiv den Gin Red Basil Smash in der Watt's Cocktailbar!
Vorbeikommen lohnt sich, auch zum Essen, deswegen gibt des noch die Adresse:
Watt's Brasserie & Cocktailbar
Pforzheimer Straße 67
76275 Ettlingen
07243-7142000
Es ist natürlich schon von diesem Wochenende die Rede!
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